Detox Yoga

Rückkehr der Sonne

Am 1. Februar wird im keltischen Kalender Imbolc gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass die Sonne zurückkehrt und die Tage wieder spür- und sichtbar länger werden. Das Fest zur Wiederkehr des Lichtes ist der Göttin Brigid geweiht, die die dunkle Göttin Percht oder Cerridwen ablöst, die den Winter beherrschte.
Imbolc ist das Fest, das uns an die ungebrochene Kraft des Frühlings erinnert, an die Kraft, die alles erschafft und wieder zum Leben erweckt. Zu diesem Erwachen gehört auch, innere Verkrustungen aufzusprengen. So wie die Bäume wieder zu spriessen anfangen, so pulsiert auch die Lebenskraft und die Lebensfreude wieder verstärkt in uns.

Schwerpunkte der Yogastunde:

  • Mit Schüttelbewegungen  lassen wir die Schwere und Starre des Winters los.
  • Mit der summenden Ausatmung visualisieren wir, wie die Bienen wieder zu fliegen beginnen.
  • Mit herzöffnenden Flows weiten wir uns, um das Licht und Prana zu empfangen.



Brigids Mantel um uns, Brigids Erinnerung in uns
Brigids Schutz, uns vor Schaden zu bewahren,
vor Unwissenheit, vor Herzlosigkeit, diesen Tag und diese Nacht,
von Morgengrau bis Dunkel, von Dunkel bis zum Morgengrau.
                                                                                            Caitlin Matthews


Patanjali und Detox-Yoga

Patanjali erwähnt im Yoga Sutra natürlich nicht den modernen Begriff "Detox-Yoga".  Als erste Regel im Umgang mit sich Selbst, erwähnt Patanjali die Reinheit - sauca.
Das Sutra heisst sinngemäss:

Am Leib, in Gedanken sowie in der Sprache nie unrein zu werden, das lehrt uns grossen Abstand zu wahren.
Im Gegensatz zu Patanjalis Zeiten, gehört für uns die Körperhygiene zum täglichen Ritual. Dafür sind wir viel mehr toxischen Einflüssen ausgesetzt. Denken wir an:

  • Die Luftverschmutzung: CO2-, Blei- und Rauchgehalt in der Luft, die Smog- und Ozonbildung
  • Den Elektrosmog
  • Industriell hergestellte Lebensmittel
  • Nervengifte: Aspartam, Alkohol, Botox, Glutamat, Koffein/Teein
  • Weichmacher in Plastik und Plastikverpackungen, in Deos, Parfums, Farben, PVC Fussböden usw.
  • Medikamente, die nicht restlos vom Körper abgebaut werden können
Wenn wir uns entscheiden, uns zu entgiften, dann ist es ratsam vorsichtig vorzugehen. Gewisse Methoden können viele im Bindegewebe gelagerte Gifte / Abbauprodukte  herauslösen und diese in den Blutkreislauf zurück führen. Das kann von Unwohlsein bis zu Vergiftungserscheinungen führen. Ähnliches gilt, wenn wir plötzlich gewisse "Drogen" weglassen. Es kann  zu Kopfschmerzen führen, wenn der Kaffeekonsum rigoros heruntergefahren wird.
Ich empfehle zuerst eine gründliche Blutreinigung, durch viel trinken und ausschwemmen:
  • Wasser trinken - am besten frisches Quellwasser. Kein kohlesäurehaltiges Mineralwasser
  • Tee mit reinigender Wirkung trinken wie z.B. Brennnessel- u. Birkenblättertee

Schwerpunkte der Yogastunde:

Yoga zur Anregung der Ausscheidungsorgane  kann mit Mass unbedenklich praktiziert werden.
  • AUSATMEN:  Pranayamas, mit verlängerter ev. stimmhafter HA-Ausatmung.
  • Anregen der Durchblutung der Leber, Pankreas, Dünn- u. Dickdarm durch Vorbeugen: Uttanasana, Paschimottanasana (Zange), Drehungen: Ardha matsyendrasana (Drehsitz)
  • Anregen der Durchblutung der Nieren durch Rückbeugen:  Bhujangasana (Kobra),  Salabhasana (Heuschrecke)

  



Es ist nicht dein Job, toxische Menschen zu entgiften.
Dein Job ist es, den Teil von dir zu entgiften,
der in Resonanz mit ihnen geht.
                                                                            Marion Rummel


Entgiften durch Stressabbau:

Schon Paracelsus hat gesagt: die Dosis macht das Gift.
z.Z. leiden Viele von uns an einer Überdosis an Corona-Massnahmen, was Stress verursacht. Andererseits sind Freizeitaktivitäten, die helfen würden Stress abzubauen verboten. Auch entspannte Stunden im Familien- und Freundeskreis stehen nicht zur Diskussion.
Damit wir aus dieser Krise gestärkt hervor gehen können, braucht es andere Stress-Bewältigungs-Strategien. Da ist Yoga durchaus geeignet.  Mit einem kraftvollen Yogaprogramm können Stresshormone abgebaut werden!!!

Schwerpunkte der Yogastunde:

  • Aufwärmübungen durch Kryias
  • Stehasanas: Utkatasana  (sitzen auf dem unsichtbaren Stuhl), Virabhadrasana I und II (Kriegerstellung), Triconasana (Dreieckshaltung), Parivrtta triconasana (gedrehtes Dreieck)
  • Sonnengruss




Tu was du kannst,

mit dem was du hast,
dort wo du bist.
           Theodore Roosvelt


Entgiften und reinigen auf feinstofflicher Ebene: Muladhara Cakra - Wurzelzentrum

Cakren sind feinstoffliche Energieräder, die aus dem Kosmos und aus der Erde Energie aufnehmen und diese an meine körpereigene Frequenz anpasst, bevor die Energie den Organen zufliesst, und auch die feinstofflichen Körper nährt.  In den Cakren hat sich Vieles angesammelt, was einmal nützlich war, aber nun, in der jetzigen Lebenssituation hinderlich sein kann. Diese Ansammlung an "Altem" können Glaubenssätze sein wie z.B. ich bin nicht gut genug, ich muss mich mehr anstrengen, oder, damit ich etwas wert bin, muss ich von Morgen früh, bis abends spät arbeiten usw. Es können auch Gewohnheiten sein, die ich gerne ablegen möchte, oder eingeprägte Muster, wie ich in bestimmten Situationen reagiere. 
Diese Ablagerungen sind wie Sand im Getriebe. Sie hindern mich daran,  das volle Potenzial an Energie aufzunehmen, das mir eigentlich zur Verfügung stehen würde.  
Im Moment ist das Wurzel-Cakra für mich ganz wichtig. Ein optimal funktionierendes Muladhara-Cakra gibt mir die Sicherheit, die Stabilität, den festen Halt, alles was ich in dieser schwierigen Zeit dringend brauche.  

Schwerpunkte der Yogastunde:

  • Bauchatmung mit Becken vor und rückwärts kippen
  • Varianten von Apanasana: mit Drehung (Knie von rechts nach links absenken)
  • Setuasana
  • Janu shirsasana mit Energielenkung durch die susumna

  • Adho mukha svanasana und urdhva mukha svanasana
  • Urvasana
  • Vrksasana
  • Tadasana

Meditation:

  • Wurzeln vom Muladhara Cakra aus in die Erde wachsen lassen.
  • Visualisieren, dass alles was ich nicht mehr brauche durch diese Wurzeln in die Erde fliesst und dort umgewandelt wird.
  • Im Muladhara Cakra eine goldene Sonne entstehen lassen und das Cakra damit durchleuchten und erhellen.









Ich muss Geduld haben, nicht Vernunft.
Ich muss die Wurzeln tiefer treiben, 
nicht an den Ästen rütteln.
                                   Hermann Hesse



Entgiften durch Herzblockaden lösen:

Auf der körperlichen Ebene kann ich durch den Yoga sowohl eine anregende, als auch eine beruhigende Wirkung auf die Körperfunktionen erfahren. Als zentrales Organsystems spielt dabei das Herz-Kreislaufsystem eine grosse Rolle. 

Auf der feinstofflichen Ebene steht das Herz für die Liebe. Wir alle haben den Wunsch geliebt zu werden, und nicht wenige verbiegen sich sehr stark, um diese Liebe zu erhalten. Andere opfern sich auf, in der Hoffnung, Anerkennung und Liebe zu erfahren.

Dieses Corona-Jahr hat uns hoffentlich dazu verholfen, wieder vermehrt in Kontakt mit uns Selbst zu kommen. Zu spüren: was will ich eigentlich? Was sind meine Bedürfnisse? Wenn ich diese kenne, dann gelingt es mir auch besser, dafür einzustehen. Das kann ich aber nur, wenn ich nicht abhängig bin von der Liebe, die ich durch mein Umfeld erhalte. SELBSTLIEBE heisst das Schlüsselwort. Wenn ich die absolute Sicherheit in mir trage, dass eine unversiegbare Quelle der Liebe in mir sprudelt, und ich diese jederzeit in meinem Herzen finden kann und darin baden darf.

Unser Körper besteht aus unzähligen Atomen, die vergleichbar mit unserem Sonnensystem sind. Eine Sonne (Atomkern) und Planeten (Elektronen), die um die Sonne kreisen. Wenn man die Grösse dieser Teilchen in ein Verhältnis setzt, so kann man sich ein Fussballfeld vorstellen mit der Sonne als Fussball und einigen Ping-Pong Bällchen, die irgendwo auf diesem Fussballfeld um den Fussball kreisen. Dazwischen ist Nichts. Und warum fallen wir nicht auseinander???
Dieses Nichts besteht aus der höchsten Schwingungsfrequenz: der Liebe. Ich finde dies ein wunderschönes Bild. Die Vorstellung, dass ich grösstenteils aus Liebe bestehe...

Wenn du das nächste Mal in den Spiegel schaust, dann sei dir bewusst: Liebe strahlt dir entgegen - reine Liebe.

Schwerpunkte der Yogastunde:

  • Brustatmung: auf dem Rücken liegen, Arme seitlich ausgebreitet: Ausatmend   sich selber umarmen. Rechte Hand zum linken Schulterblatt führen und linke Hand zum rechten. Einatmend   Arme weit öffnen und seitlich ablegen
  • Auf der Seite liegend: Arme vor sich ausgestreckt. Handflächen aufeinander. Obere Hand lösen und auf die andere Seite in die Drehung führen. Herz weit öffnen. Vorstellung: Regenbogen über sich spannen.
  • Ardha shalabhasana und shalabhasana
  • Chinesische Übungsreihe (Überlieferung meiner Yogalehrerin Romy van Gelder)
  • Nadhi sodhana (Wechselatmung)
  • Herzmeditation:  im Herzraum Quelle der Liebe wahrnehmen und diese Liebe in jeden Winkel des Herzraumes fliessen lassen. Alles Dunkle wird erhellt. Dann in jede Körperzelle und in alle feinstofflichen Körper.






Sich Selbst zu lieben 

ist der Beginn 
einer lebenslangen Romanze
                             Oscar Wilde


Reinheit der Gedanken:

Patanjali erwähnt nicht nur die Reinheit des Körpers, sondern auch die Reinheit der Gedanken und Worte. Da uns täglich ca. 6'200 Gedanken durch den Kopf sausen, sehen wir uns vor eine grosse Aufgabe gestellt. Zum Glück sind nicht alle unsere Gedanken negativ, so dass sich diese Aufgabe schon Mal relativiert.
----> Weisst du noch, was du vor etwas einer halben Stunde gedacht hast?
----> Weisst du noch, was du heute Morgen gedacht hast? Gestern Abend?

Der erste Schritt ist, dass wir uns unseren Gedanken überhaupt bewusst werden. Dann fällt uns vielleicht auf, dass

  • wir uns oft kritisieren: Bsp. "jetzt habe ich schon wieder eine Unordnung auf meinem Schreibtisch, so dass ich dieses Papier nicht finden kann"...
  • wir eine Situation aus der Vergangenheit in Gedanken immer wieder durchspielen: "Warum habe ich der Kollegin nicht so und so geantwortet, als sie mich beschuldigt hat, od. dieses Thema hätte ich auch noch gleich klären sollen..."
  • wir bereits unsere nächste Arbeit durchdenken und deshalb schusselig unsere aktuelle verrichten
  • wir unkonzentriert in Gedanken von einem Thema zum nächsten springen, als ob wir ein Rudel besoffener Affen im Kopf hätten...

Wenn wir uns unseren Gedanken bewusst werden, dann können wir uns fragen:
Ist das ein positiver Gedanke, der mich stärkt, mir Freude bereitet
oder
ist das ein negativer Gedanke, der mich schwächt, mir die Energie nimmt.

Wenn es sich um einen negativen Gedanken handelt, der uns eng macht, dann ist eine wirksame Strategie, diesen Gedanken durch etwas Positives zu ersetzen:
z.B. an etwas denken, dass mir eine kleine Freude bereitet hat, an etwas, das mir gut gelungen ist, an etwas das ich gerne gemacht habe, an ein Plätzchen in der Natur zu denken, oder die Katze, den Hund zu streicheln usw.

Warum ist das wichtig? Bereits Buddha sagte:
Alles was wir jetzt sind, ist das Resultat unserer Gedanken. 


Schwerpunkte der Yogastunde:

  • Atmung und Bewegung verbinden
  • Unkehrige und Umkehrhaltungen: Adho-mukha-svanasana (Hund), Shashankasana (Hase od. Kaninchen), Sarvangasana
  • Garudasana
  • Nadhi sodhana
  • Meditation Kopf und Zirbeldrüse




Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar, wie der Same,

aus dem ein riesiger Baum erwächst;
sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen
im Leben des Menschen.
                                                                                         Leo Tolstoi


Reinheit der Worte

Worte sind für mich einerseits materialisierte Gedanken, und andererseits sind sie eine Energieform wie jeder Klang. Im Yoga sind wir uns der Kraft der Worte bewusst. Seit Urzeiten werden Mantras benutzt als Hilfsmittel zur Konzentration / Meditation. Mantras können einzelne Silben sein wie z.B. OM, Worte oder Verse. Mantras setzen viele positiven Energien frei. In den 90ziger Jahren hat Masaru Emoto Bilder gezeigt von Wasserkristallen, die wunderschöne Strukturen aufweisen, wenn das Wasserglas zuvor auf einem Zettel gestanden ist, auf dem das Wort Liebe, od. Freude, Glück, Harmonie usw. geschrieben war.  Entsprechend verzerrt waren die Kristallstrukturen, wenn Worte wie Krieg, Gewalt, Angst, Lüge, Wut, Trauer unter das Wasserglas gelegt worden ist. Worte können mich und andere stärken oder schwächen. Deshalb ist es im eigenen Interesse, welche Wortwahl ich treffe. 

Schwerpunkte der Yogastunde:

  • Asanas zum Vishuddha-Cakra
  • Setuasana (Schulterbrücke), Matsyasana (Fisch)
  • Verschiedene Kopf- und Schulterbewegungen
  • Ustrasana
  • Virabhadrasana I (Heldenstellung)
  • Ujjayi-Atmung
  • Meditation: Atembeobachtung (einatmend: Ja, ausatmend: Danke)





Lass deine Taten sein wie deine Worte
und deine Worte wie dein Herz
                                            Ludwig Uhland


Die Reinheit lehrt uns Abstand zu nehmen

YS II 40. "Am Leib, in Gedanken sowie in der Sprache nie unrein zu werden, lehrt grossen Abstand"
Dieser letzte Zusatz  in diesem Sutra, wirft bei mir die Frage auf: Wovor lehrt uns die Reinheit Abstand zu nehmen? Ich interpretiere dieses Sutra für mich auf folgende Weise:

Abstand vom Körper nehmen: Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht der Körper. Ich bin Bewusstsein.
Abstand von den Gedanken: Ich habe Gedanken, aber ich bin nicht meine Gedanken. Ich bin Bewusstsein.
Abstand von der Sprache: Ich brauche die Sprache, aber ich bin nicht meine Sprache. Ich bin Bewusstsein. 

Alle drei Aspekte sind wichtig. Der Körper ermöglicht mir, hier auf der Erde zu leben. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber mein Wesen ist nicht der Körper. Dasselbe gilt für die Gedanken. Ich kann diese beobachten, und sie verhelfen mir zu Visionen, aber ich bin nicht diese Gedanken. Auch die Sprache brauche ich im Moment noch, um mit der Umwelt auf diese Weise zu kommunizieren. Das Sprichwort: Reden ist Silber, schweigen ist Gold - fordert mich auf, vermehrt in die Stille zu gehen, und mein inneres Universum zu erforschen. 

Dieses Sutra von Patanjali beinhaltet also auch, immer mehr aus der Bewusstheit des Höheren Selbst heraus  zu leben.

Schwerpunkt der Yogastunde

  • Janu sirshasana mit Maha Mudra
  • Meditation: offenes Gewahrsein


Dreifach ist des Lebens Rhythmus:
nehmend - gebend - selbstvergessen.

Einatmend nehm' ich die Welt in mir auf,
ausatmend geb' der Welt ich mich hin.
Leergeworden leb' ich mich Selbst.
                                        Lama Govinda


Reinheit im Tun und Handeln

Wie bewusst bin ich mir meiner Taten, wenn ich in meinem Alltag herumwusle?  Von der Karma-Lehre ausgehend, dass jede Tat eine Ursache ist und eine Wirkung nach sich zieht, macht es durchaus Sinn, sich über die Reinheit des Handelns Gedanken zu machen. Wie kann ich das umsetzen?

Die Bhagavadgita gibt uns eine Anleitung dazu in mehreren Abstufungen. Ich interpretiere die Worte so, wie es meinem Verständnis und Weltbild entspricht. Überprüfe selber, ob dies für dich stimmt oder nicht.

  • Als reinste Handlung wird als eine Handlung "in Eingung" beschrieben. Unter Einung verstehe ich ein Tun aus dem höheren Selbst heraus.  Wenn das Höhere Selbst die Führung über meine Handlungen übernimmt, dann bin ich in der allumfassenden Bewusstheit und weiss, was reine Handlungen sind.
  • Wenn uns das nicht gelingt, dann sollen wir uns nach unseren höchsten Werten ausrichten und danach handeln. Meine höchsten Werte sind Liebe, Frieden und Wahrheit. Wobei die Wahrheit wieder relativ ist, da sie sich meiner Bewusstseinsentwicklung anpasst. Ich habe nicht mehr dieselbe Wahrheit, die ich noch vor 20 Jahren hatte. Wenn unser Tun in Liebe geschieht, dann können uns dafür Mutter Teresa, Buddha oder Jesus als Vorbilder dienen. Und für den Frieden können wir uns nach Mahatma Gandhi, Martin Luther King od. Nelson Mandela richten.
  • Es gibt noch eine weitere Abstufung, die für mich auch umsetzbar ist: ... wenn du aber auch dazu zu schwach bist, dann habe dich in der Gewalt und übe Verzicht auf die Frucht aller Handlungen. 
    D.H. jetzt nicht, dass ich ohne finanziellen Ausgleich arbeiten soll.  Es heisst aber, dass ich nichts tun soll, nur um des Ruhmes, der Ehre oder der Macht willen. Keine egoistischen Taten, sondern selbstloses Handeln ist gefragt. Sowohl als Eltern, Lehrer und auch Vorgesetzte haben wir eine Machtposition inne und sollten uns dessen auch bewusst sein. 

Schwerpunkte der Yogalektion:

  • Kreisende Bewegungen (Wir handeln immer, ob wir eine Tat ausüben oder nicht. Der Kreis als Symbol ohne Anfang und Ende)
  • Natarajasana mit den Handgesten nach Helga Pfretzschner (Yoga üben in Schritten)
  • Meditation: eine Handlung visualisieren, die für Morgen ansteht: z.B. Mittagessen kochen, waschen, im Garten arbeiten. In die Handlung goldenes Licht und Liebe fliessen lassen. 



Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht.
Die Quelle rinnt und fragt nicht, wem sie rauscht.
Die Blume blüht, und fragt nicht, wer sie pflückt. 
Oh sorge Herz, das gleiches Tun dir glückt.
                                                             Julius Sturm